Veränderung

Veränderung

Stell dir vor, du lebst dein Leben so, wie es alltagsgemäß abläuft. Vielleicht kommen dir zuerst die negativen Seiten des Alltags in den Kopf, die dir zeigen, dass es irgendwie immer das Gleiche ist. Oder dir sind die positiven Gedanken präsent, das Gefühl von Sicherheit und Ruhe. Keine Risiken, keine unerwarteten Ablehnungen oder Wendungen oder zusätzliche Arbeit, einfach Alltag.

Ich bin 17 Jahre alt und wenn mir der Gedanke des Alltags kommt, dann mit negativem Beigeschmack. Ist auch irgendwie logisch, man will ja noch was erleben, solange man jung ist. Man hat Träume und Pläne für sein Leben oder lässt sich vielleicht auch einfach nur treiben und schaut, wo einen das Leben und die Freude daran so hinführen. Trotzdem ist es, glaube ich, auch für mich Entspannung, wenn der Alltag nach den viel zu kurzen Ferien wieder einkehrt. Der Alltag gibt uns Sicherheit. Die Sicherheit, dass etwas gelingt oder dass ich mich auf nichts Unbekanntes einlassen muss. Der Alltag ist eine gute Sache, wenn man ihn von dieser Seite betrachtet.
Aber es gibt auch die Momente, in denen der Alltag uns über den Kopf wächst und wir am liebsten eine Pause von allem machen würden. Einmal abschalten und weg von dem, was uns gerade stresst oder nachts nicht schlafen lässt.

Ist es da nicht wirklich gut zu wissen, dass wir einen Vater im Himmel haben, der sich niemals verändert? Einer, der da war (von Anfang an), der da ist (gerade jetzt, bei dir) und der da sein wird (egal was kommen mag)?
Mir gibt das Wissen, der Glaube an meinen Gott, Kraft. Es hilft mir, mit neuen Situationen umzugehen. Oft wäre ich froh, ich wüsste im Voraus was passieren wird. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir auf, dass das eigentlich blödsinnig ist. Bin ich als Christ doch überzeugt, dass Gott mich sieht und einen besseren Plan für mein Leben hat, als ich ihn mir ausdenken würde. Er weiß, was in fünf Minuten mit mir passiert. Er weiß, dass ich es schaffen kann, auch wenn ich gerade nicht an mich glaube. Schon Paulus und Timotheus wussten das, als sie in Philliper 4,13 schrieben: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“
Diese Männer haben sicher oft Angst gehabt, was wohl der Morgen bringen wird und doch haben sie weitergemacht und nicht aufgehört, nur weil es über ihren Alltag und ihre Gewohnheiten hinausging.

Wenn du jetzt davon überzeugt bist, dass du allem gewachsen bist, dann muss ich dich leider enttäuschen. Denn wir alle sind schwach. Allein der Glaube an den Herrn gibt uns Kraft, er macht uns stark.
Gott hat alle Macht und er grenzt die Kraft für dich so ein, dass du damit umgehen kannst. Und trotzdem sagt Jesus, dass wir Berge versetzen könnten, wenn unser Glaube so groß wie ein Senfkorn wäre. Und das sind nicht meine Gedanken, sondern Gottes Worte: „ALLES ist möglich, dem der da glaubt“ Markus 9,23.
Deshalb ergibt es nur Sinn, wenn du mit Gott zusammen, mit ihm in dir, losziehst. Vergiss nicht, nach seinem Willen zu fragen und auf ihn zu hören, wenn er dich vor etwas beschützen möchte.

Zum Schluss möchte ich dich ermutigen. Das Leben verändert sich ohnehin die ganze Zeit und nichts wird bleiben wie es war. Warum nicht auch einmal bewusst einen Schritt der Veränderung wagen und Neues ausprobieren. Nicht allein, denn deinen Gott willst du dabei haben. Mit ihm solltest du in Kontakt treten um zu erfahren, wie er durch dich wirken soll. Mit ihm solltest du besprechen, wo du dich einbringen kannst, um aktiv an seinem Reich zu bauen und ihn zu ehren. Den, der dich stark macht, dich von ganzem Herzen liebt und dich nie verlässt.

„Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.“ Jakobus 4,8a

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